Untersuchungen zur Vor- und Frühgeschichte des ostlichen Rifgebirges (Marokko) Vorbericht

 

 

Untersuchungen zur Vor- und Frühgeschichte des ostlichen Rifgebirges (Marokko) Vorbericht

 

 

Bis in jüngste Vergangenheit galt es in der Vorgeschichtsforschung aIs kaum umstritten, im prahistorischen Maghreb den rezeptiven Part einer groBen mediterranen, letztlich europaischen Kulturentwicklung zu sehen. ln den vergangenen zwei J ahrzehnten erhielt die Diskussion in Europa neue AnstoBe durch Entdekkungen, die neben dem weiterhin Gültigkeit behaltenden "ex oriente lux" nun auch Merkmale einer westlichen Kulturdrift hervortreten lassen. Dem gegenüber steht im Maghreb ein Bild der Kulturentwicklung, das in entscheidenden Perioden groBe Lücken aufweist und einer erneuten Evaluierung der über das Westmittelmeer laufenden Kontakte und Einflüsse im Wege steht.

 

Auf diesen Überlegungen fuBend wurde 1994 eine Zusammenarbeit zwischen dem Institut National des Sciences de l'Archéologie et du Patrimoine (LN.5.A.P., Rabat) und der Kommission für Allgemeine und Vergleichende Archaologie des Deutschen Archaologischen Instituts (KA V A, Bonn) ins Leben gerufen und ein Projektrahmen formuliert, der zeitlich und raumlich breit angelegte Forschungen zur Prahistorie des ostlichen Rifgebirges und seiner Auslaufer zum Ziele hat. Das Arbeitsgebiet, mehrere taus end Quadratkilometer groB, reicht vom Hohen Rif bis zur Mündung der Moulouya und grenzt im Norden an die Mittelmeerküste, im Süden an die Schwelle zwischen Rif und Mittlerem Atlas.

 

 

Dieses Arbeitsgebiet ist bewuBt nicht unmittelbar an der Meerenge gewahlt. Starke Zersiedlung laBt dort die Hoffnung auf neue, ungestorte Fundstellen schwinden, nachdem in der ersten J ahrhunderthalfte und in den SOer- und 60er-Jahren wichtige Grabungen im Hinterland von Tanger die V orgeschichtsforschung des Landes befruchten konnten. Ostlich schlieBt das Hohe Rif an, eine in vorgeschichtlicher Zeit gewiB frequentierte Zone, die jedoch, nicht zuletzt wegen ihrer aktuellen Probleme, schwer zu prospektieren ist und darüber hinaus mangels geeigneter Flachen kaum eine nennenswerte sedentare Besiedlung des Holozans aufweisen dürfte.

 

 

lm östlichen Rif, besonders im Raum jenseits von Al Hoçeima, geht das schroffe Bergland jedoch in eine vielgestaltige Landschaft über, die gleichermaBen günstige Lebensbedingungen für Jager wie Hirten und Bauern geboten haben mag. Zudem hat hier die geologische Formation die Bildung von Höhlen und Abris begünstigt. Auf diese Weise kann dem hier wie in anderen Regionen des Westmittelmeerraumes fortschreitenden Abtrag der Bi::iden durch Witterungseinflüsse, verbunden mit dem Verlust der Freilandfundstellen, durch eine entsprechende Forschungsstrategie zumindest epochenspezifisch begegnet werden.

 

 

Auch tragt das Programm "Préhistoire et Protohistoire du Rif Oriental du Maroc" dem Wunsch der marokkanischen Seite Rechnung, die archaologische Forschung aus dem traditionell intensiver untersuchten Umfeld der groBen stadtischen Zentren heraus in die wenig erforschte marokkanische Provinz zu führen. Bezogen auf unser Forschungsgebiet bedeutet dies, daB zwischen dem Oued Laou bei T etouan und der Halbinsel von Melilla, letztlich aber bis zur Moulouyamündung auf 250 km Luftlinie und eine sehr viel langere Küstenstrecke nicht ein prahistorischer Fundplatz bekannt war.

 

 

ln vier Survey- und Grabungskampagnen (1995-1997 und 1999) und einer Saison zur Bearbeitung der rasch anwachsenden Fundstoffe (1998) wurden bisher nicht wenige der gesteckten Ziele erreicht. Intensiverer Prospektion unterzogen wurde vor allem der Osten der Konzession zwischen Mittelmeer und Moulouya. Vier gri::iBere und mehrere kleine Grabungsobjekte beschranken sich aus logistischen Erfordernissen auf eine abgeschlossene Ebene von etwa 400 Quadratkilometern Flache und ihre bergige Randzone südwestlich der Küstenstadt Nador. Hier konnten nun, paradigmatisch für einen gri::iBeren geographischen Rahmen, bereits recht eindrückliche Ergebnisse zur prahistorischen Besiedlung des Rif gewonnen werden.

 

 

Die aus mehreren Stratigraphien kombinierte Sequenz umfafh mittlerweile Ensembles des Moustérien und des Atérien, lange Schichtfolgen des Ibéromaurusien und des Epipalaolithikums gefolgt von mehrschichtigen Fundstellen des Neolithikums. Über diesen Rahmen eines halben Jahrhunderttausends hinaus konnte eine bedeutende Fundstelle des spaten Altpalaolithikums gesichert werden. Zahlreiche Grabbauten nachneolithisch-vorislamischer Zeitstellung belegen die Epoche der "Protohistoire". Auch sie konnten in einigen Beispielen ergraben werden.

 

 

Abgeschlossen sind bisher die Grabungen in Ifri el-Baroud ("Pulverhohle"), Taghit Haddouch und im Abri von Hassi Ouenzga. Ifri elBaroud, die eindrucksvollste Hohlenfundstelle der Ebene, erbrachte über vereinzelten Funden des Mittelpalaolithikums ein zweieinhalb Meter starkes und gut differenziertes Schichtpaket des Ibéromaurusien. 25 Radiokarbondaten belegen hier eine Besiedlung von ca. 18.000 bis ca. 7000 cal. BC. Wie in anderen Hohlenfundplatzen des Arbeitsgebietes ist auch eine neolithische Belegung nachweisbar. Die entsprechenden Schichten sind jedoch nicht erhalten, das Fundmaterial liegt verstreut auf dem Hang vor der Hohle.

 

 

Das Jungpalaolithikum in Ifri el-Baroud gliedert sich in drei Hauptschichten. Die oberste ist nur im hinteren T eil der Hohle erhalten und entsprechend arm an Artefakten. Die Hauptschicht bildet eine Escargotière. An ihrer Unterkante tritt eine rotlich-Iehmige Schicht zutage, die nahezu frei von Schnecken ist. Dadurch verlief die Schichtbildung sehr viellangsamer aIs in der Escargotière, viele Feuerstellen und andere Befunde liegen hier dicht neben- und übereinander.

 

 

Alle Schichten enthielten reichlich Fundmaterial, besonders in den Grabungssektoren, die in der Nahe des Hohleneinganges liegen. Besonders die lithischen Funde lassen hier eine deutliche Entwicklung innerhalb des Ibéromaurusien erkennen.

 

 

ln einer Sondage der Kampagne 1995, die im hinteren T eil der Hohle angelegt wurde, trat im Bereich der Escargotière ein extrem kontrahiertes Skelett zutage. Es handelte sich um ein weibliches Individuum fortgeschrittenen Alters, das ohne Schiidel bestattet worden war.

 

 

Taghit Haddouch, eine kleine, wenige Kilometer nordwestlich von Ifri el-Baroud gelegene Hohle, erbrachte unter rezenten Schichten eine Ablagerung mit neolithischer Impressokeramik. Darunter, getrennt durch eine Schuttlage, fand sich eine Schicht des 7. und 8. vorchristlichen Jahrtausends, die sich mit der jüngsten Schicht in Ifri el-Baroud in Beziehung setzen läBt. Ein bemerkenswerter Fund hieraus ist der beschnitzte BrustWirbel eines Boviden, in den eine kleine Lamelle eingelassen ist. Das Artefakt ähnelt in gewisser Weise dem bekannten, als "Sichel" angesprochenen Fund von Columnata (Algerien).

 

Hassi Ouenzga (die "Gazellenquelle") ist ein Talkessel in südlicher Erweiterung der Ebene, an des sen Rand sich eine gute Quelle befindet. Sie war der Grund, daB hier Besiedlungsspuren aus zahlreichen Epochen zu finden sind. Der älteste Platz ist eine im Freiland gelegene Escargotière von über 1000 Quadratmetern. Eine kleine stratigraphische Sondage erbrachte hier, verteilt über 1,40 m Schicht, ein reiches Fundensemble des mittleren Ibéromaurusien.

 

lm Hintergrund dieser Freilandfundstelle, unmittelbar am BergfuB, verbergen groBe Felsblocke ein kleines Abri, das 1996 und 1997 ausgegraben wurde. Die dabei entdeckte Stratigraphie von etwas mehr aIs eineinhalb Metern umfaBt das gesamte Neolithikum und ist von groBer Bedeutung für den gesamten nord marokkanischen Raum. Unter rezent gestortem Glockenbecherfundstoff traten Schichten mit kammverzierter Keramik auf, gefolgt von "klassischem" Cardial, das wiederum eine Schicht mit reich plastisch und mittels Impresso verzierter Keramik überlagert. Die Daten für den ungestorten Teil der Stratigraphie von Hassi Ouenzga reichen vom 7. bis zum 4. Jahrtausend.

 

Ein bedeutender Fundplatz, der die bisher beschriebenen Stratigraphien des Paliiolithikums resümiert und erweitert, wurde 1996 im Bergland ostlich der Ebene entdeckt und 1997 sowie 1999 gegraben. Die Arbeiten hier in Ifri n'Ammar sind no ch nicht abgeschlossen. An einer historischen Trasse gelegen, die Küstenraum und Moulouya verbindet, umfaBt das Ensemble ein geraumiges Abri und einen groBen vorgelagerten Schuttfacher. An einer EngstelIe im Zwickel zweier Taler gegenüber einer hohen Felswand gelegen, bildet Ifri n'Ammar eine prähistorische Idealsituation.

 

 

ln einer ersten Phase der Erforschung dies es bedeutenden Fundplatzes wurde ein zwei Meter breiter und 15 Meter langer Schnitt angelegt. ln Verlangerung dieses Schnittes wurde eine vier Quadratmeter messende Sondage bis auf das Substratum abgetieft. U nter rezenten und subrezenten Ablagerungen, die auch verstreut neolithische Funde enthielten, beginnt in Ifri n'Ammar unmittelbar die Escargotière des Ibéromaurusien. Das lithische Fundaufkommen ist im Vergleich zu Ifri el-Baroud nahezu zehnfach hoher. Auch Faunenreste sind gut repräsentiert.

 

 

An der Unterkante der Escargotière, in gut zwei Metern Tiefe, tritt, ahnlich wie in Ifri el Baroud, ein kompakteres lehmiges Sediment auf. Unter dieser noch ibéromaurusienzeitlichen Schicht liegt ein gut ausgepragtes Atérien mit zahlreichen gestielten Artefakten. Wiederum darunter wurde 1999 eine Schicht angeschnitten, die vorlaufig dem Moustérien zugewiesen ist. ln diesem Stadium, in nahezu vier Metern Tiefe, wurde die Grabung wegen der zunehmenden Einsturzgefahr der Escargotière unterbrochen. Zur Erfassung der gesamten Sequenz von Ifri n'Ammar solI in den kommenden J ahren die Grabung erweitert werden. Der zumindest noch einen Meter, moglicherweise aber sehr viel mehr messende verbleibende Schichtbestand des Mittelpalaolithikums solI damit auf groBerer Flache erfaBt werden. ln Ifri n'Ammar gibt es bisher keine fundfreien Schuttschichten wie in vielen anderen FundstelIen des nordlichen Maghreb, so beispielsweise in der Hohle von T aforalt. Bei gleichbleibend dichtem Fundanfall und der bisher erreichten Hohe und Dauer der Stratigraphie handelt es sich bereits jetzt um eine der ganz bedeutenden Fundstellen des Maghreb.

 

 

 

ln allen Grabungen laufen umfangreiche Untersuchungen zur Fauna, zu den botanischen Makroresten, zur Anthropologie und vor allem auch zu der Sedimentanalyse parallel. Wir erwarten davon einen integralen Einblick in die Klima und Umweltgeschichte der Region in den vergangenen fünfzig Jahrtausenden. Die Sedimentanalyse und die Faunenbestimmung sind bereits weit fortgeschritten.

 

 

Neben den Grabungsergebnissen wird im vorliegenden Bericht nur kurz auf die Surveytatigkeit des Projektes eingegangen. lm intensiv begangenen engeren Bereich der Ebene konnten über hundert Fundstellen verschiedenster Zeitstellung gesichert werden. Ein GrolSteil davon sind Fundplatze des Ibéromaurusien sowie Tumuli der "Protohistoire". Viel geringer ist das Aufkommen mittelpalaolithischer Platze.

 

Ein wichtiger Fundplatz des Atérien und des Ibéromaurusien wurde, im Zusammenhang mit Salzlagerstatten und Silexvorkommen, in Aïn Zorah, einige Wegstunden südwestlich von Hassi Ouenzga entdeckt. Hier liegen mehrere Meter starke lakustre Sedimente, in die auch Artefakte eingebettet sind. An Proben aus diesen Sedimenten werden gegenwartig Pollenanalysen erstellt.

 

 

Nur wenige Fundplatze datieren ins Neolithikum. Ob hierfür ausschlieBlich klimatische Gründe geltend zu machen sind, steht noch aus. Bemerkenswert ist immerhin, daB das aufgrund seiner geringen GröBe und des umgebenden Blockschutts recht unkomfortable, aber in Quellnahe liegende Abri von Hassi Ouenzga über das ganze Neolithikum hin besiedelt war.

 

 

Funde des Altpalaolithikums traten im engeren Bereich der Ebene überhaupt nicht auf. Einen aussagekraftigen Fundplatz des fortgeschrittenen Acheuléen entdeckten wir in der Küstenregion im Westteil der Halbinsel von Melilla. Hier, bei einer Ortlichkeit namens l'Ammorene, liegen versiegelt unter zwei Meter starken Erdschichten zahlreiche Faustkeile und Abschlagmaterial im Profil eines Erosionsrisses. Die Funde streuen nur über eine begrenzte Distanz und zeigen kaum Verrundungsspuren, so daB wir von einem weitgehend in situ befindlichen Bestand ausgehen konnen.

 

 

Ein im gegenwartigen Arbeitsgebiet kaum losbarer Problemkreis sind die nachneolithischen Epochen. Zwar bezeugen zahlreiche Grabhügel, in Einzel- oder Gruppenlage und von vielfaltigen Formen, eine Bevôlkerung des Raumes in dieser Zeit. Entsprechende Besiedlungsspuren konnten im Gelande jedoch nicht festgestellt werden. Wir müssen in nachneolithischer Zeit von einer weitgehenden Auflassung der Hôhlen- und Abrifundplatze ausgehen. Einfache Baureste in Trockenmauerwerk, wie sie allenthalben im Bergland auftreten, entbehren archaologischer Sedimente. Es ist davon auszugehen, daB die protohistorische Besiedlung im gegenwartigen Arbeitsgebiet von einem eher ephemeren Typ ist, der den Witterungseinflüssen und dem starken Bodenverlust nicht widerstanden hat.

 

 

Mehrere Grabhügel wurden bisher im Rahmen des Projektes archaologisch untersucht. ln allen Fallen waren die Bestattungen gestôrt und beraubt oder aber eine Bestattung nicht nachweisbar. Das auBerlich intakte Erscheinungsbild der Grabhügel wurde meist von der einheimischen Bevôlkerung wiederhergestellt, die die Grabbauten au ch in profane oder sakrale Zusammenhange der Gegenwart einbindet.

 

 

Nach einer ersten Feldforschungsphase zeichnen sich für die Zukunft Perspektiven und Schwerpunkte des Projektes ab. Von herausragender Bedeutung wird die Fortführung der Forschungen in den frühen Schichten der Ifri n'Ammar sein. Vor allem in naturwissenschaftlicher Hinsicht vielversprechend ist der Fundplatz von Aïn Zorah, der neben palynologischen Ergebnissen auch Aufschlüsse zur Rohmaterialversorgung der steinzeitlichen Kulturen der Region bietet. Nach Môglichkeit ist au ch an begrenzte Forschungen im Acheuléen von l'Ammorene zu denken, zumal entsprechend geartete und erhaltene Ensembles im GroBraum fehlen. Dagegen sind die Feldforschungen zum Ibéromaurusien der Region im gegenwartigen Rahmen weitgehend abgeschlossen.

 

 

Eine Konsolidierung der neolithischen Abfolge ebenso wie Forschungen zur darauffolgenden Zeit werden im Rahmen einer mittelfristig angestrebten Verlagerung des Arbeitsraumes nach Süden oder Südwesten zu realisieren sein. Am Ziel des Projektes zeichnet sich eine breit angelegte und über einen langen Zeitraum reichende, neuen Fragestellungen genügende Basis ab, die unserem Arbeitsraum Modellcharakter in einer geographischen Schlüsselposition verleiht.

 

Commentaires (12)

1. samir 30/05/2009

Il vaut meix publier aussi lestraductions des articles de ce site qui sont écrits en langues outre que le français.

2. taynast 05/07/2009

veuillez publier des photos qu'onpeut telecharger pour que tout le monde puisse tirer profit surtout nous qui font des recherches mais on ne peut plus aller jusqu'à la grotte pour la photographier et merci

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